Zwischen Wanderung und Honigernte: Der Juni unserer mateco bees
Mitte Mai sind unsere mateco bees nach Brandenburg zur Akazienblüte gewandert. Viele ehemalige Tagebauregionen verfügen dort über große Bestände an Robinien, auch Schein-Akazien genannt. Allerdings sorgten die recht späten, heftigen Frostnächte dafür, dass ein Teil der Akazienblüten einfror. Die Ernte fiel dadurch kleiner aus als üblich, trotzdem konnte ein besonders schöner Akazienhonig gewonnen werden.
Ende Mai wurden die Völker bereits wieder an einen neuen Standort gebracht. Die ursprünglich geplante Destination wurde dabei kurzfristig angepasst, um optimale Bedingungen für die Bienen zu nutzen. Unsere Reise endete somit in Welzheim.
Damit eine Wanderung gelingt, sind einige Vorbereitungen erforderlich. Unser betreuender Imker wählt hierbei einen Standort, der mindestens eine Distanz von drei Kilometern aufweist. So erkennen die Bienen die Veränderung ihrer Umgebung eindeutig und orientieren sich neu. Vor der Abfahrt werden die Völker kontrolliert, die Fluglöcher verschlossen und die Beuten vorsichtig verladen, bevor die Reise in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden beginnt.
Sommerbienen und Winterbienen
Langsam nähert sich das Bienenjahr seinem Höhepunkt. In etwa sechs Wochen werden alle Völker wieder an ihre Heimatstandorte zurückkehren. Für viele Sommerbienen endet dann jedoch bereits ihr Lebenszyklus. Durch die intensive Sammelarbeit und die hohen Belastungen während der Hauptsaison werden sie meist nur drei bis sechs Wochen alt.
Winterbienen hingegen leben deutlich länger. Da sie keine anstrengenden Sammelflüge unternehmen und die Brutpflege stark reduziert ist, können sie eine Lebenserwartung von bis zu sieben Monaten erreichen.
Während unsere mateco bees weiterhin fleißig unterwegs sind, läuft auch die Honigernte auf Hochtouren. Unser betreuender Imker sorgt dabei nicht nur für die Ernte der wertvollen Sommerhonige, sondern begleitet die Völker sicher durch diese intensive Jahreszeit. 🐝🍯


