Mehrere Bauphasen, zahlreiche Gewerke und zeitweise über 300 mateco Geräte: Beim neuen ICE-Instandhaltungswerk in Cottbus sind flexible Technik, zuverlässige Logistik und eine kontinuierliche Betreuung gefragt.

Großbaustellen stellen besondere Anforderungen an Technik, Logistik und Koordination. Zahlreiche Gewerke arbeiten parallel, Bauabschnitte verändern sich fortlaufend und damit auch der Bedarf an Maschinen.

Wie komplex ein solches Projekt sein kann, zeigt das neue ICE-Instandhaltungswerk in Cottbus. mateco begleitet diese Großbaustelle bereits seit 2022. Zeitweise befinden sich mehr als 300 Geräte von uns auf dem Gelände.

Eine Baustelle mit besonderen Dimensionen

Mit dem Ausbau des Standorts entsteht in Cottbus ein umfangreicher neuer Industriekomplex. Im Zentrum stehen zwei große Werkshallen, welche durch weitere Gebäude und eine neu gestaltete Infrastruktur ergänzt werden sollen.

Allein Halle 1 ist 526 Meter lang, bis zu 200 Meter breit und bis zu 22 Meter hoch. Rund 53.000 Kubikmeter Beton und etwa 7.500 Tonnen Baustahl werden hier verarbeitet. Zeitweise arbeiten knapp 900 Menschen aus einer Vielzahl von Unternehmen gleichzeitig auf der Baustelle.

Auch das Umfeld wird umfassend umgebaut: Neben neuen Zufahrtswegen, Parkflächen, Versorgungsleitungen und Nebengebäuden entstehen auch rund 19 Kilometer neue Gleise.

Unterschiedliche Bauphasen, unterschiedliche Anforderungen 

Mit dem Baufortschritt verändern sich auch die Anforderungen an die eingesetzte Technik. Während in frühen Bauphasen robuste und geländegängige Geräte benötigt werden, stehen beim späteren Innenausbau kompakte Abmessungen, elektrische Antriebe und hohe Manövrierfähigkeit im Vordergrund.

Zum Einsatz kommen deshalb unterschiedliche Scheren-, Teleskop- und Teleskop-Gelenk-Arbeitsbühnen. Ergänzend unterstützen Teleskopstapler beim Materialtransport und bei Montagearbeiten.

In etwa 90 Prozent der eingesetzten Arbeitsbühnen auf der Baustelle werden von mateco gestellt.

Koordination und Logistik als Erfolgsfaktor

Bei mehreren hundert Geräten reicht es nicht aus, Maschinen lediglich bereitzustellen. Sie müssen zum richtigen Zeitpunkt verfügbar sein, angeliefert, umgesetzt oder ausgetauscht werden – abgestimmt auf Baufortschritt, Flächenverfügbarkeit und die Arbeiten anderer Gewerke.

Ein dafür verantwortlicher mateco Mitarbeiter begleitet das Projekt seit 2022 kontinuierlich und ist regelmäßig vor Ort. So können neue Anforderungen frühzeitig erkannt und Geräte passend zum jeweiligen Bauabschnitt eingeplant werden.

Gerade auf Großbaustellen mit vielen beteiligten Unternehmen sind kurze Abstimmungswege, flexible Reaktionsmöglichkeiten und eine zuverlässige Logistik entscheidend.

Flexibel durch jede Bauphase

Die bauliche Fertigstellung von Halle 1 ist für Ende 2026 vorgesehen. Bis dahin werden sich auch die Anforderungen auf der Baustelle weiter verändern.

Das Projekt in Cottbus zeigt beispielhaft, worauf es bei komplexen Großbaustellen ankommt: eine große Auswahl an verfügbarer Technik, zuverlässige Logistik, flexible Planung und eine kontinuierliche Betreuung über verschiedene Bauphasen hinweg.

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