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Hitze und Trockenheit fordern unsere mateco bees

Die lange Hitzewelle und anhaltende Trockenheit stellen unsere mateco bees zunehmend vor Herausforderungen. Besonders der Pollenmangel und der enorme Wasserbedarf beschäftigen derzeit auch unseren betreuenden Imker.

Trockenheit = Pollenmangel

Die Ausmaße der anhaltenden Trockenheit könnten die Völker vermutlich noch bis in das kommende Jahr begleiten. Die Natur ist vielerorts so ausgedörrt, dass Pflanzen nur noch wenig Nektar und hochwertige Pollen produzieren. Gerade diese sind jedoch wichtige Eiweiß- und Nährstofflieferanten für die Überwinterung. Denn die mateco bees, die derzeit schlüpfen, gehören bereits zu den ersten Winterbienen. Anders als Sommerbienen können sie bis zu sechs Monate alt werden und benötigen dafür entsprechende Reserven.

Da die Völker ihr Brutmaximum bereits überschritten haben, sind die Arbeiterinnen weniger mit der Aufzucht der nächsten Generation beschäftigt und können körpereigene Fettreserven aufbauen. Das knappe Pollenangebot erschwert dies jedoch: Die mateco bees müssen weitere Strecken zurücklegen und häufiger ausfliegen – eine zusätzliche körperliche Belastung.

Hitze = Wasserknappheit

Für die Überwinterung hat bereits das Einfüttern begonnen. Der hochwertige Stärkesirup reicht allein jedoch nicht aus, um den Flüssigkeitsbedarf im Volk zu decken, welcher an heißen Tagen 0,5 bis 1 Liter Wasser beträgt. Da natürliche Wasserquellen durch den fehlenden Niederschlag knapper werden, müssen die Bienen dafür weitere Strecken zurücklegen. Eine Biene kann bei einem Flug jedoch maximal ca. 0,05 g Wasser in ihrem Honigmagen transportieren. Für einen Liter sind somit rund 20.000 bis 25.000 einzelne Flüge notwendig.

Arbeiten an den Völkern

Die Arbeiten an den Völkern beschränkt unser betreuender Imker derzeit auf ein Minimum, um zusätzliche Stressfaktoren zu vermeiden. So wird beispielsweise der Austausch der Bienenköniginnen zunächst verschoben.

Notwendig bleibt dagegen die Behandlung gegen die Varroa-Milbe. In diesem Jahr kam dafür eine neue Methode zum Einsatz: Jede Königin wurde mithilfe eines Gitters für 21 Tage auf eine Brutwabe begrenzt. Währenddessen konnte die Brut auf den übrigen Waben vollständig schlüpfen. Anschließend wurde die Königin wieder freigelassen und die verbliebene Brutwabe mitsamt den Milben entnommen. Ergänzend führte unser betreuender Imker eine leichte Behandlung mit Oxalsäure durch.

Wir hoffen, dass der dadurch gewonnene Gesundheitsvorteil einen Teil der Belastungen dieses heißen Sommers ausgleichen kann und unsere mateco bees gestärkt in das neue Bienenjahr starten. 🐝🍯